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W e s e r w e g   3
3 0 8 5 1   L a n g e n h a g e n
P o s t f a c h   1 7 6 5
3 0 8 3 8   L a n g e n h a g e n

T e l e f o n   u n d   F a x :
( 0 5 1 1 )   7 2 4 2 2 7 4
V o r s i t z e n d e r :
A n d r e a s   S c h a r f

S t e l l v e r t r .   V o r s i t z e n d e r :
M a t t h i a s   K l e c z k a

F i n a n z e n :
L o t h a r   A u g e

B a n k v e r b i n d u n g :
S p a r k a s s e   H a n n o v e r
B L Z   2 5 0   5 0 1   8 0
K o n t o - N r .   9 0 1   8 4   0 9

A m t s g e r i c h t   H a n n o v e r
V e r e i n s r e g i s t e r   N r .   6 5 2 5


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Rundbrief: 1998 im Januar




Liebe Mitlglieder, Paten und Freunde!

Wie versprochen möchten wir Sie über unsere Arbeit informieren. Alle in unserem Brief vom Januar 1996 aufgezeigten Projekte haben wir bis heute betreut.

Die drei Kinderhäuser in Salvador/Bahia beherbergen zur Zeit 30 Kinder. Die Sozialmütter Matildes, Damiana und Ana Rosa leisten gute Arbeit. Erstmals stellt sich die Frage, was passiert, "wenn aus Kindern Leute werden". Am 27. Oktober 1997 wurde Elivandro 18 Jahre alt. Er kam vor 6 Jahren mit damals 12 Jahren in das erste Kinderhaus. Pater Alois berichtet, daß Elivandro schulisch-intellektuell nicht besonders erfolgreich, aber sehr praktisch veranlagt ist und kräftig zupacken kann. Seit einiger Zeit schon arbeitet er als Hilfsarbeiter am Bau. Vor kurzem wurde er gemustert und muss zum Militär. Vielleicht verpflichtet er sich für zwei Jahre und kann so eine vernünftige handwerkliche Grundausbildung erhalten und hätte damit eine ziemlich gesicherte Zukunft. Das wäre auch für unsere Unterstützung ein schöner Erfolg.

Ein Problem bei der Finanzierung der Kinderhäuser ist durch die Währungsumstellung in Brasilien und den überbewerteten Real gegenüber einer unterbewerteten DM entstanden. Kurz gesagt ist die Deutsche Mark nicht mehr so viel Wert wie noch vor kurzer Zeit. Nach Auskunft von Pater Alois belaufen sich die Kosten pro Kind auf etwa 100 US Dollar im Monat. Der Finanzierungsanteil des Brasilienhilfe e.V. an den Gesamtkosten wird damit leider geringer, obwohl die Zahl der Paten mit gut fünfzig erfreulich konstant ist.

Die geplante Beschaffung eines Schaufelbaggers für die Ziegelei der Zuckerrohrarbeiter in Juscimeira konnte wie geplant durchgeführt werden. An den Gesamtkosten in Höhe von 45.000,- DM hat sich das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit 33.750,- DM beteiligt.

Neben der erfreulichen "Vermehrung" unserer Spendeneinnahmen sehen wir in der Projektförderung durch die Bundesregierung eine wichtige Bestätigung unserer Arbeit.

Bei der Indianergruppe der Gurranis am Stadtrand von Sao Paulo sind wir weiter bemüht die Kontakte zu intensivieren um mittelfristig ein Projekt zur Verbesserung der Lebenssituation organisieren zu können. Eine große Hilfe bei diesen Bemühungen ist uns Herr Roscher, der als Pensionär sowohl in Deutschland als auch in Brasilien beheimatet ist und sich sehr für unser gemeinsames Anliegen engagiert.

Liebe Mitglieder, Paten und Freunde, wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und hoffen, mit diesem Brief für Sie interessante Informationen weitergegeben zu haben. Da es eigentlich nicht oft genug gesagt werden kann, möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass bei unserem Verein jede Spendenmark vollständig die Bedürftigen in unseren verschiedenen Projekten erreicht.

Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familien

Ihr/Euer

Andreas Scharf Matthias Kritten






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